Zum fachlichen Hintergrund von Prof. Dr. med. Dr. h. c. Edmund Lengfelder:
- 1962 Abitur am Humanistischen Gymnasium Weiden
- 1962-1964 Bundeswehr: Fernmeldewesen, Sanitätswesen
- Bis 1970 Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, danach 2 Jahre Medizinalassistent an verschiedenen Kliniken dieser Universität, 1972 Approbation als Arzt
- 1972-1976 Ergänzungsstudium Physik und Elektrotechnik in London und Manchester, speziell Beschleunigerphysik, LINAC- und Feldemissionstechnologie, spektroskopische elektronische und optische Messtechnik im Mikro- und Nanosekundenbereich
- 1974-1990 Aufbau und Betrieb eines Elektronenbeschleunigers mit Forschungs-Laboratorien an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wissenschaftliche Forschung zur Wirkung strahlen- induzierter und biologisch erzeugter Sauerstoffradikale und körpereigener Abwehrsysteme
- Leitung des Puls Radiolyse-Beschleunigerlabors der Universität München und des zugehörigen Elektronik-Labors, Entwicklung elektronischer Messgeräte für pulsradiolytische und mikroskopische Analysen
- 1983 Berufung auf Professur für Strahlenbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1985-2003 zusätzlich Geschäftsführer in einem Betrieb für schweißtechnische Spezialkonstruktionen, mehrere Patente in der Bahntechnik zur Hochspannungs- und Hochstromübertragung
- Seit 1986
- wissenschaftliche Analysen zu den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe in Ost und West
- Untersuchungen zu Beiträgen von UNO-Organisationen, EU und Staatsregierungen bei der Schaffung und Verbreitung unzutreffender und leugnender Publikationen zu angeblich nicht vorhandenen oder nur geringfügigen Gesundheitsschäden nach der Tschernobyl-Katastrophe
- 1989 Gastprofessur am englischen nationalen Strahlenforschungszentrum Harwell (Medical Research Council)
- 1990 Autor des Lehrbuchs: Strahlenwirkung – Strahlenrisiko, Ecomed-Verlagsgesellschaft
- Seit 1991 Vorstand des Otto Hug Strahleninstituts für Gesundheit und Umwelt e. V. (www.ohsi.de), das in der Tschernobyl-Region seither zahlreiche medizinische, sozial-humanitäre und energie- technische Projekte durchgeführt hat,
- um öffentliche Einrichtungen der GUS und die Bevölkerung bei der Bewältigung der Folgen dieser Nuklearkatastrophe zu unterstützen,
- auch um Fakten und Hintergründe der extremen Unterschiede bei der Kommunikation der Folgen des Super-GAUs durch nationale und internationale Interessensgruppen aufzuklären.
- Analysen zu Falschaussagen in Berichten der UNO und EU zum Schilddrüsenkrebs nach Tschernobyl, zur Bestimmung von Grenzwerten, zur Bevölkerungsbelastung durch illegale Emissionen, siehe. z. B. http://www.aekbv.de/images/stories/leitartikel/2011/Beitrag_Prof._Dr.Lengfelder.pdf
- Verleihung des Franzisk-Skorini-Ordens durch den Staatspräsidenten von Belarus für besondere Leistungen in der Universitäts-Ausbildung
- Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die
- Belorussische Staats-Universität
- Internationale SACHAROW-Umwelt-Universität
für Ausbildung und analytische Arbeiten zu den Tschernobyl-Folgen in Medizin und Radioökologie
- Untersuchungen zu den Eigenschaften und zur Rolle von Kohlendioxid allgemein und in der fragwürdigen Argumentation von Politik und Energiewirtschaft, z. B. durch Stromerzeugung mit Atomkraftwerken dieses angeblich „gefährliche Klima-Gas“ einzusparen und die Klimaerwärmung zu bekämpfen (https://www.ohsi.de/publikationen1253e3b0 )
Untersuchungen zu Ursachen und Folgen des Super-GAUs in Tschernobyl, Fukushima und bei anderen Ereignissen internationalen Interesses mit Strahlenbezug (www.ohsi.de/publikationen)
- Untersuchungen zur biologischen Wirkung von HF-Elektromagnet. Strahlung, Infraschall u. a.
- Sachverständiger auf nationaler und internationaler Ebene für biologische Strahlenwirkung und für Entstehung, Ablauf und Folgen nuklearer Ereignisse



